Weblogs, Podcasts und Vodcasts in der politischen Kommunikation
Die Präsentation zur heutigen Seminarsitzung gibt es als Powerpoint-Datei oder als OpenDocument-Präsentation zum Download (2.6MB).
Außerdem sollen die Links zu den im Seminar aufgeführten Beispielen genannt sein:
- Aktuelles Beispiel aus den USA: Demokraten bauen Google-Bomben
- Politisches Kaffeekränzchen: Volker Kauder podcastet für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Reden für Genossen: Der Vodcast der Linksfraktion
- Müde Debatte?: Das Debattenblog zur SPD-Programmreform
- Granteln über Politik: Statler & Waldorf
- Der linke Kollege von Statler & Waldorf: Ches Warblog
Stichpunktartig sollen die Ergebnisse der Diskussion notiert werden, damit sie nicht zu schnell in Vergessenheit geraten.
Zunächst ging es um die Frage, warum es in Deutschland nur recht wenige politische Blogs und auch nur wenige Politikerblogs gibt. Mögliche Erklärungen könnten sein:
- Glaubwürdikeit der Massenmedien
- Politiker sind "Web-Zugereiste"
- inflexible Parteiapparate/Berater
- etablierte Interessenvertretungen vs. öffentliche Kommunikation
- Reifegrad der Blogosphäre
- politische Kultur: Personalisierung, Absicherung, Angst, Parteibasis träge
Prof. Zerfaß machte deutlich, dass ein Einsatz von Weblogs & Co in der politischen Kommunikation nur sinnvoll ist, wenn man damit ein klares Ziel verfolgt. Eine Beobachtung der Referenten war, dass eben dieses Ziel bei den bisherigen Politiker-Weblogs kaum zu erkennen war. Welche Funktionen könnten aber Weblogs unter Umständen erfüllen?
- Selbstdarstellung der Politik
- Berichterstattung über Politik
- Projektmanagement
- interne Kommunikation
- Erfahrungen mit Blogs und Podcasts gewinnen
Zum Abschluss wurden kurz mögliche Risiken und Nachteile von Weblogs angesprochen:
- Glaubwürdigkeit/Relevanz
- Aufwand (Kosten, Zeit)
- mangelnde Kontrolle

Wirklich geschafft hat man es, wenn man zum Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten wird. Und glücklicherweise ist es auch keine Psychiatrische. ...
Aufgenommen: Nov 06, 22:42